Mittwoch, 25. März 2015

Kapitel 15 (Das grosse Finale)

 ,, Was ist eine heilige Scheisse?'', fragte Tyson lachend.
,, Kommt alle her. Das müsst ihr sehen!'', sagte Ryan.
Alle kamen neugierig zu Ryan: ,, Das ist die Droge, das sind sicherlich über 100 Kilo. Durchsucht alle Holzkisten.''
Sie teilten sich auf und durchsuchten die Holzkisten. Jayden und Rebecca durchsuchten die hinteren Kisten, Robert und Tyson die an der linken Seite, Ryan und Jonah die restlichen Holzkisten. Jayden und Rebecca fanden etwas ungewöhnliches, was sie nicht erwartet hatten.
,, Ryan komm mal her. Das musst du sehen.'', schrie Jayden durch den Lagerhaus.
,, Was ist denn... Ach du Scheisse. Das sind Kalaschnikows, es sind also mehr als nur Drogendeals. Wir müssen sie aufhalten, bevor das alles eskaliert.'', sagte Ryan, in diesem Moment hörten sie Autogeräusche , ,, es kommen welche! Los versteckt euch !''
Sie versteckten sich hinter den Holzkisten und beobachteten den Eingang. Es kamen zwei mattschwarz lackierte BMW's, in einem davon sass Billy, dieser Rowdy. Sie stiegen aus, neben diesem Billy waren noch weitere fünf Männer in schwarz gekleidet. Jetzt war alles klar für Ryan, Jayden und Jonah, nicht Tyson war der Hauptverdächtige, sondern Billy.
,, Das sind hier 120 Kisten. In 70 davon sind jeweils 100 Kilo die Droge und in den anderen Kalaschnikows.'', sagte Billy zu diesen Männern.
,, Aber, ist diese gut? Geht Geschäft gut mit diese..?, sagte einer der Männer mit einem russischen Akzent.
,, Ja, kein Problem, alles super.'', unterbrach Billy den Russen.
,, Wo sein dein Chef?'', fragte der Mann.
,, Er sollte jetzt kommen.'', meinte Billy.
Jayden und die anderen beobachteten den Vorgang. Da traf auch Herr Dunn ein. Diesmal in einem Pradaanzug und mit einem Bugatti Veyron. 
,, Sergej du alter Knabe.", sagte Herr Dunn mit ausgebreiteten Armen, als wolle er ihn umarmen. 
,, David. Hallo mein Freund", sagte Sergej und umarmte ihn. 
,, Bist du nur mit zwei BMW's hier? Wie willst du diese Kisten transportieren?", sagte Dunn. 
,, Es kommen noch zwei Lastwagen.", antwortete Sergej. 
Die Männer unterhalteten sich und Billy schaute sich die Kisten an. Etwas war komisch, hatte er das Gefühl. Er kam immer wie näher zu Jayden und den Rest. 
,, Bleibt alle unten und seid leise!", flüsterte Ryan. 
Ryan bewegte sich Richtung Billy, ohne dass Billy etwas bemerkte. Plötzlich kam Ryan von hinten, packte ihn von, er packte Billy mit seinem rechten Arm am Hals, so als würde er ihn erwürgen und mit der linken Hand hielt er den Mund, damit er nicht schreien konnte. Ryan schleppte ihn hinter den Kisten und erwürgte ihn, bis er ohnmächtig war. 
Ryan schlich sich zurück zu den anderen: ,, Okay, der eine ist ausgeschaltet, ich rufe wieder EG an.", er zückte sein Handy raus und rief EG an, ,, EG? Du musst schnell kommen. Die Dealer sind da und verhandeln über die Geschäfte. Komm so schnell wie möglich!" 
,, Ryan? Okay! Ich orte dein Handy wir kommen! Haltet euch im Schach.", sagte EG. 
Es dauerte nicht länger als 5 Minuten, bis die Undercover-Polizistin da waren. Dunn und Sergej hatten es bemerkt und versteckten sich hinter den Autos, es kam zu Schusswechsel. 
,, Verpisst euch! Ihr Drecksbullen!", schrie Dunn. Sergej und seine Männer wurden getroffen, Dunn ziehte sich ins Lagerhaus hinter den Kisten zurück, um sich dort zu verstecken. 
,, Los geht rein!", befahl EG seinen Männern. 
,, Wo ist Ryan?", fragte Jayden. Jeder schaute sich um. Ryan war irgendwie weg. 
,, Die Polizisten haben keine Chance. Wir müssen was unternehmen.", sagte Tyson , er schaute sich um und fand eine Pistole, ,, ich habe eine Idee, wer will schiessen?"
Jeder schaute sich gegenseitig an, niemand wollte schiessen.
,, Schiess doch du!", sagte Jayden. 
,, Nein! Ich kann das nicht!", sagte Tyson. 
Jayden überlegte, sollte er schiessen? Schliesslich wäre ein Held: ,, Okay. Gib mir die Pistole."
Dunn stand auf, um weg zu laufen. Jayden hatte was dagegen. 
,, Hey Dunn.", schrie Jayden. 
Dunn drehte sich um und Tyson schrie: ,, Los! Schiess!" 
Jayden nahm sich den Mut zusammen und baaam...! Dunn schrie wie ein kleines Mädchen und fiel zu Boden: ,, Ahhh du Fettsack! Du hast mir ins Bein geschossen!" 
,, Guter Schuss Jayden", sagte Tyson lachend. 
,, Ahhh mein Bein.", jammerte Dunn wie ein kleines Mädchen.
Jayden war nur still, er hielt die Pistole zitternd und schaute Dunn, der weinte, an. Da kamen auch EG und seine Männer dazu: ,, Schnappt euch den Verrückten und bringt ihn hier weg!", befahlt EG. 
Aber alle fragten sich nur eines, wo war Ryan? 
,, Leute? Alles schon vorbei? Ich habe versucht mich von hinten anzuschleichen, aber nanu, es ist schon vorbei. Was habe ich verpasst?", fragte Ryan.
,, Jayden hat Dunn ins Bein geschossen.", sagte Tyson.
EG und Ryan waren erstaunt und sagten: ,, Nicht schlecht für einen Anfänger." 
Eine Weile später kamen schon die Krankenwagen und noch mehr Polizisten. Die Situation hatte sich beruhigt. Aber eine Frage blieb Tyson offen: ,, Jetzt Ryan. Wer bist du?" 
,, Okay. Ich bin Ryan. 17 Jahre alt und ich arbeite als Undercover-Polizist. Ich hatte den Auftrag die Quelle zu finden, daher bin ich auch zu euch in die Schule. Und diese Jungs sind meine Partner", sagte Ryan und zeigte auf Jonah und Jayden. 
,, Was ihr auch?", fragte Tyson. 
,, Ja, aber spontan, wir wurden nie richtig ausgebildet oder so. Die haben uns entführt und baten uns nach Hilfe, also haben wir ihnen geholfen.", sagte Jayden.
Tyson war sehr erstaunt. Da kam auch EG dazu: ,, Könnt ihr kurz für einen Moment mich und Jayden alleine lassen?"
Alle gingen und EG fing an: ,, Jayden. Ich möchte dir was sagen. Ich kenne dich schon seit deiner Geburt. Ich weiss du kennst mich nicht, aber dein Vater war mein bester Freund. Es fällt mir schwer aber, eine Woche bevor dein Vater starb, gab er mir diesen Brief. Er sagte mir, wenn ihm irgendetwas passieren würde, dass ich dir das geben soll. Wie das Schicksal es wollte, starb er eine Woche danach. Ich habe auf den perfekten Moment gewartet um dir diesen Brief zu geben. Ich habe deinem Vater versprochen, falls er sterben würde, dass ich auf dich aufpassen werde, dich beschützen werde und dass ich dich wie meinen eigenen Sohn lieben werde.", EG kamen die Tränen und er gab Jayden den Brief. Jayden schaute das Couvert an, auf dem stand ,, Für meinen einzigen Sohn Jayden". Er wusste nicht was er sagen sollte. 
,, EG, danke, aber ich kann das nicht", sagte Jayden und gab ihm den Brief. 
,, Jayden. Ich weiss, dass es für dich schwer ist, aber bitte behalte es. Vielleicht willst du es doch mal lesen, steck es in deine Hosentasche. Dein Vater liebte dich wirklich. Er sprach immer über dich.", EG weinte und drückte Jayden, ,, komm gehen wir zu deinen Freunden.", sagte EG. 
Tyson legte seine Hand auf Jaydens Schulter und sagte: ,, Du bist garnicht so übel kleiner." 
Sie umarmten sich alle gegenseitig. Rebecca sprach zu Jayden: ,, Komm mal mit." Jayden wusste nicht was Rebecca damit meinte, aber er folgte ihr. Rebecca hielt an und fing an Jayden zu küssen. 
,, Warum? Hast du kein Freund?", fragte Jayden. 
,, Wir haben vor zwei Wochen freundschaftlich Schluss gemacht. Frag nicht so viel und küss mich.", sie küssten sich weiter. 
,, Ryan? Nehmen wir den Hummer mit?", fragte Tyson. 
,, Na logo, bro. Aber diesmal fahre ich, du durftest schon.", sagte Ryan.
,, Nene, wer zuerst beim Hummer ist!", sagte Tyson und fing an zu rennen und Ryan rannte ihm hinter her. 
,, So kleine Kinder. Aber alter, was für ein Tag. Das ist ja hollywoodmässig.", sagte Robert zu Jonah. 
,, Ja, Mann. Komm folgen wir denen, bevor sie sich um den Hummer töten.", sagte Jonah. 

Drei Wochen vergingen. Jayden sass auf seinem Bett, er schaute sich nochmal das Couvert des Briefes an. Seine Hände fingen an zu zittern. Was wohl im Brief stand? Jayden atmete nochmal tief durch und öffnete den Brief:

Lieber Jayden,
wenn du diesen Brief liest, bin ich nicht mehr da. Ich weiss, dass du traurig sein wirst, wenn du diesen Brief liest. Und ich wünschte ich könnte dich in diesem Moment in den Armen halten und dich trösten. Das meiste im Leben hat mit Glück zu tun und meiner war schon vorbei. Das Leben ist wie ein Buch, immer wenn ein Kapiel endet beginnt ein neues. Und meistens wird es von Kapitel zu Kapitel spannender... aber irgendwann hat man das Buch auch durch und es ist fertig. Ich habe bis jetzt das Leben sehr genossen. Mach das Beste aus deinem Leben! Auch wenn etwas nicht klappt, dann steh auf und versuche es nochmal. 
Ich liebe dich mein Sohn. Ich werde immer auf dich aufpassen, auch wenn ich nicht mehr bei dir bin. 
Liebe Grüsse Dein Vater. 

24.02.2007

Jayden King war am 7. Mai 2017 in einem schweren Autounfall verwickelt. Er starb zwei Tage später am 9. Mai 2017 auf der Intensivstation. Jayden hatte das gleiche Schicksal wie sein Vater. 
Endlich wurde sein grösster Wunsch wahr, er war wieder mit seinem Vater vereint. 

Das war BEST YEAR OF MY LIFE.


Donnerstag, 19. März 2015

Kapitel 14

Tyson rannte zur Tür. 
,, Was machst du?!'', fragte Ryan flüsternd.
,, Vertrau mir!'', antwortete Tyson zurück. 
Tyson stellte sich hinter die Tür und wartete. Die Tür ging auf und der Mann betrat das Zimmer. Noch bevor der Mann seine Waffe rausholen konnte gab Tyson ihm einen High-Kick auf die Schläfe und der Mann fiel ohnmächtig zu Boden.
,, Alter was war denn das?'', fragte Ryan mit weit aufgemachten Augen. 
,, Alter ich weiss nicht, das ist mir einfach hoch gekommen.''
,, Na los fesselt ihn auf den Stuhl, schaut ob er Wertsachen dabei hat und dann raus hier!'', befahl Ryan. Tyson und Jayden fesselten den Mann auf den Stuhl und durchsuchten seine Tasche. Sie fanden seine Brieftasche und einen Schlüssel für einen Hummer H2. Sie rannten aus dem Zimmer zum Parkplatz. 
,, Also sucht nach einem Hummer.'', sagte Ryan. Alle machten sich auf die Suche nach einem Hummer. Plötzlich schrie Jayden: ,, Leute? Kommt mal, ich glaube, dass ich ihn gefunden habe.'' 
,, OMFG! Scheisse! Das ist ein Hummer H2 aus diesem Jahr! Der hat 799 PS! OMG ist er schön.'', Tyson umarmte das Auto, ,, Der ist so schön in mattweiss, gepanzert und hat so schöne Chromfelgen.'' 
,, Ja okay jetzt rein mit euch.'', sagte Ryan. 
,, Nein! Ich fahre! Bitte, ich träume schon seit meiner Kindheit so einen zu fahren bitte!'', flehte Tyson Ryan an. 
,, Ja okay, da nimm den Schlüssel'' 
Ryan schickte ihm den Schlüssel rüber und alle stiegen in den Hummer. Plötzlich hörten sie eine Stimme die schrie: ,, Sien sie sind entflohen, schnappt sie bevor Dunn davon erfährt." 
,, Los steigt ein! Schneller! Tyson fahr los!", sagte Ryan. 
Tyson fuhr aus dem Parkplatz auf die Strasse. Ryan sass auf dem Beifahrersitz und der Rest auf den hinteren Sitzen. Ryan zückte seinen iPhone raus und wählte die Nummer von EG. 
,, Wenn rufst du an?", fragte Tyson der sich auf die Strasse konzentrierte. 
,, Erkläre ich dir später.", sagte Ryan, ,, Ja EG, wir haben die Quelle. Die Quelle heisst David Dunn, ein Chemielehrer an der New Jersey High School. Wir sind jetzt auf der Flucht, ihre Männer werden uns verfolgen. Was sollen wir machen?" 
,, Okay Ryan. Wieso auf der Flucht? Egal. Versucht euch zu verstecken. Vielleicht in einem Lager oder so. Ich checke deinen Standort ab und ich schicke meine Männer zu euch. Haltet euch im Schacht." 
Plötzlich schrie Tyson: ,, Alle runter! Duckt euch! Sie schiessen!" 
,, Scheisse! Versuch sie los zu werden. Ich habe eine Idee. Tyson bieg rechts ab." 
,, Okay. Und jetzt?!"
,, Fahr gerade aus!"
,, Nein! Es kommt ein Zug!"
,, Fahr schneller! Wir können sie nur so abhängen." 
Tyson fuhr gerade aus, von links kam ein Zug. Es wurde knapper und knapper, aber schliesslich war Tyson eine Sekunde schneller. Das andere Auto wurde vom Zug von der Seite gefasst. 
,, Oh scheisse! Das andere Auto wurde Zug gefasst.", sagte Ryan und gab Tyson einen High-Five, ,,Fahr weiter. Fahr in dieses Lagerhaus rein.", sagte Ryan. 
Das tat Tyson auch. Das Lagerhaus war voll mit Holzkisten. 
,, Versteck das Auto hinter diesen Kisten. Und steigt dann aus.", befahl Ryan.
Sie stiegen aus und folgten Ryan. Jayden stolperte über eine Kiste, die Kiste ging kaputt. Ryan drehte sich rasch um, er glaubte seinen Augen nicht: ,, Ach du heilige Scheisse." 

Sonntag, 15. März 2015

Kapitel 13

,,Lass mich los du Loser!", schrie Jayden. Es war ein Unbekannter, Jayden hatte diesen Mann zuvor noch nie gesehen. Er hatte schwarze Haare, braune Augen, eine Narbe im Gesicht. Er hatte dazu eine Lederjacke und Cargohosen an. Der Unbekannte klebte seinen Mund mit dicken, schwarzen Klebestreifen zu, seine Hände fesselte er mit einem Seil zusammen und anschliessend steckte er Jayden in den Kofferraum rein und fuhr weg. 
Nach einer Weile haltete der Unbekannte an. 
,, Komm steig raus!", sagte der Mann zu Jayden und zog ihn aus dem Wagen. Jayden dachte er sei im falschen Film. Sie waren im Hintereingang seiner Schule. Der Unbekannte schleppte Jayden durch den Hintereingang in die Schule rein und dann in das Zimmer 169, wo Jayden üblicherweise Chemie hat. Als er das Zimmer betrat traute er seinen Augen nicht. Jonah, Rebecca, Tyson, Robert und Ryan waren alle auf Stühlen gefesselt und ein Mann der aus dem Fenster schaute drehte sich zur Tür. Es war tatsächlich der Chemielehrer Herr Dunn: ,,Soso, wir haben hier also einen möchtegern Spionen. Weisst du was ich mit so kleinen, aufdringlichen Jungs wie dir mache?" 
Der Mann, der Jayden entführte, fesselte Jayden auch auf den Stuhl. 
Herr Dunn fuhr fort: ,,Wisst ihr, als Lehrer bekommt halt nicht genügend Geld für einen Aston Martin oder Lamborghini. Ich musste mir was anderes überlegen, was ich neben dem Lehrerjob machen könnte. Dann bin ich zum Entschluss gekommen, wieso nicht an kleine, naive Kinder Drogen verticken? Die Jungend von heute glaubt auch an jedem Piffpaff." , sagte Herr Dunn, er ging zu Tyson, ,, Du warst mein treuester Kunde. Ich habe dir Rabatte geben lassen. Aber du hast ja sicher schon gemerkt, dass diese Drogen nicht deine Höchstleistung im Sport bringen oder? Hahaha." 
Ein Mann entfernte den Klebeband aus Tyson's Mund. 
,, Ich wusste ja nicht mal, dass Sie dahinter stecken! Wie kann man nur so verlogen und dreckig sein wie du?!", sagte Tyson.
,, Wie hast du mich gennent?", fragte Herr Dunn. 
,, Ja du hast es richtig gehört du Hurensohn.", konterte Tyson. 
,, Nenn mich nicht Hurensohn!", schrie Herr Dunn Tyson an und gab ihm eine harte Ohrfeige, ,, Klebe wieder seinen dreckigen Mund zu!", befahl er seinen Männern. Jayden sah Rebecca an, sie sah aus als würde sie gleich weinen. In was sich Jayden hier eingelassen hatte wurde ihm erst jetzt bewusst. 
,, Los Männer wir gehen, vergesst nicht die Tür abzuschliessen.", sagte Herr Dunn.
,, Was ist mit den Kindern?", fragte einer der Männer.
,, Was soll schon? Wir lassen sie hier alleine, wir kommen morgen früh wieder.", sagte Herr Dunn und ging, die Männer folgten ihm und schlossen die Tür ab. 
Ryan hüpfte mit dem Stuhl zu Jayden rüber, Jayden verstand zuerst nicht was er wollte, aber dann wurde es ihm klar. Ryan kam mit dem Stuhl hinter dem Stuhl von Jaydn, so dass ihre Hände sich berührern konnten. 
,, MMMMMMHHHHHHHHHHMMMMM.", schrie Ryan mit dem geschlossenen Mund, er wollte wahrscheinlich darauf hinweisen, dass er die Knoten aufmachen solle. Jayden versuchte, die Knoten waren viel zu fest. 
,, MMMMHHHHM", schrie plötzlich Tyson. Alle schauten ihn an, er wies mit dem Kopf auf den kleinen Tisch, auf dem ein Feuerzeug stand. Ryan holte das Feuerzeug und hüpfte mühesam wieder auf die gleiche Position. Er versuchte vorsichtig das Feuerzeug anzumachen und den Seil, mit dem Jayden seine Hände verbunden waren, zu verbrennen und somit es lösen zu können. Das gelang ihm, Jayden seine Hände waren befreit, er nahm das Feuerzeug und zündete den Seil an seinen Füssen an. Anschliessend entfernte er noch den Klebeband. Er löste zuerst Ryan und dann den Rest, aber als sie alle befreit waren, hörten sie wie Jemand den Schlüssel ins Schlüsselloch schob. 

Donnerstag, 5. März 2015

Kapitel 12

,, Ehm... nichts...'', sagte Ryan.
,, Was machst du dann in meinem Zimmer?'', fragte Tyson misstrauisch.
,, Ehm... Ich habe meine Brieftasche hier verloren, als du mir dein Zimmer gezeigt hast.'', Ryan zückte seine Brieftasche und zeigte es Tyson, ,, aber jetzt habe ich sie wieder.''
,, Achso, okay. Aber was macht Jonah denn hier?''
,, Ich habe ihn auf dem Gang gesehen und gefragt, ob er mit mir die Brieftasche suchen könnte.''
,, Haha okay, kommt jetzt runter.''
Die Jungs gingen mit Tyson runter. Sie feierten bis zu den Morgenstunden.

,, Ach Jonah! Geh schon ran! Wo bist du nur?'', sprach Jayden mit sich selbst.
,, Hallo Jayden?'', sprach Jonah voll vermüdet ins Telefon.
,, Endlich gehst du ran! Wo warst du gestern? Konnte dich nicht erreichen.'', fragte Jayden.
,, War bei Robert zu Hause. Alter was für eine Villa die haben, oh mein Gott. So krass.''
,, Achso okay, wie war es so? Hattet ihr Spass?''
,, Ja Mann. Tyson ist auch voll der coole Typ. Der hat eiskalt eine Party geschmissen mit vielen Leuten. Tyson hat für mich ein paar Mädels klar gemacht haha. Oder er hat mit einem Zug einen halben Liter Bier runter geschluckt haha. So krass dieser Typ.'', schwärmte Jonah von seinen neuen Freunden.
,, Gut. Tönt ja so als hättet ihr mächtig Spass gehabt.'', sagte Jayden mit etwas im Gewissen, ,,eigentlich wollte ich dich fragen, ob wir heute etwas zusammen unternehmen wollen. Hättest du Lust? Meine Mutter backt heute Brownies''
,, Alter ne, sorry. Heute nicht. Ich gehe heute mit Robert, Tyson und ein paar Freunde von Tyson Paintball spielen. Aber vielleicht morgen. Ich schreibe dir noch.''
,, Okay, kein Problem.'',es klang so, als wäre es doch ein Problem für Jayden, ,,machst du weiterhin deinen Job? Hast du was verdächtiges gefunden bei ihm zu Hause?'', fragte Jayden.
,, Ja. Ryan und ich haben zwei von diesen Drogen gefunden. Ryan hat gesagt, er würde diese Beweisstücke EG geben.''
,, Ryan war also auch dabei? Okay.'', sagte Jayden.
,, Also alter muss jetzt duschen, dann gehe ich schon los. Bye.'', sagte Jonah.
Was war los mit Jonah? Vernachlässigt er seinen besten Freund? Hat er neue beste Freunde? So Dinge gingen Jayden durch den Kopf. Na toll, es ist Samstag und er wusste nicht was er machen solle.
Eine Weile später bekam Jayden eine Nachricht von Rebecca:
Hey Jayden, hast du vielleicht Lust zu mir nach Hause zu kommen? Wir könnten ja zusammen unser Theaterstück üben."
Jayden war fassungslos, hatte wirklich seine grosse Liebe ihn zu sich nach Hause eingeladen? Jayden freute sich und überlegte wie er ihr antworten könnte, cool? Romantisch? Oder doch schüchtern?
,, Hey Babe", nein, nein! Sagte Jayden. Ehm wie wäre es mit "Hey meine Zuckerschnitte.", überlegte sich Jayden. ,, Jayden nein das ist zu eingebildet. Sei einfach du!", sagte Jayden sich selbst. 
Aber schliesslich antwortet er: 
,, Hey Rebecca, ja ich kann schon vorbeikommen." 
Er wartete auf die Antwort von Rebecca. Er schaute jede Sekunde auf sein Handy, ob sie ihm gschrieben hatte. 
,, Okay super! Sei um 14:00 bei mir zu Hause. Du weisst ja wo ich wohne. Byee bis später.", schrieb Rebecca. 

Exakt um 13:30 verliess Jayden das Haus. Er machte sich auf dem Weg. Er hörte dabei Musik mit seinen neuen Kopfhörern von "Beats". Plötzlich sah er Billy, dieser Rowdy, mit einem Jungen aus der Oberstufe in einer engen Gasse. Jayden versteckte sich und hörte ihnen zu. 
,, Das wären dann 24 Dollar." 
,, Bist du dir aber sicher, dass ich mich mit dem besser konzentrieren kann? Letztes Jahr starb ja eine Schülerin wegen dem."
,, Ja aber die hatte es übertrieben. Sie starb wegen einer Überdosierung. Sie nahm 20 Stück am Tag. Wenn du einen oder zwei am Tag nimmst, passiert dir nichts glaube mir."
,, Okay, wenn du meinst."
,, Jetzt zisch ab hier!" 
Der andere Junge ging. Jayden versteckte sich weiterhin hinter dem Ticketautomat. 
,, Hallo? Her Dunn, die Lieferung wurde erfolgreich abgeschlossen. Okay ich komme ins Chemiezimmer. Bis später.", sprach Billy ins Telefon. 
Jayden fasste es nicht. War sein Chemielehrer Herr Dunn die Quelle? Jayden wartete bis Billy ging. Als Billy weg war, zückte Jayden sein Telefon und rief EG an. 
,, Hallo EG. Ich weiss wer die Quelle ist."
Plötzlich griff Jemand Jayden von hinten an und packte ihn am Hals.